HEMA wurde 1926 in Amsterdam gegründet und hat sich zu einer beliebten niederländischen Einzelhandelsmarke entwickelt, die für ihre erschwinglichen, hochwertigen Produkte und starken Werte bekannt ist. Mit einer wachsenden Anzahl von Filialen in ganz Europa entwickelt HEMA sein Geschäftsmodell ständig weiter, um den modernen Erwartungen gerecht zu werden – insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit.
Das Fundament legen: Menschen, Planet und Governance
HEMAs Weg zur Nachhaltigkeit ist tief verwurzelt in seinem Engagement, Gutes für die Menschen und den Planeten zu tun. Ursprünglich wollte das Unternehmen faire und sichere Arbeitsbedingungen in seinen Lieferketten sicherstellen, was zur frühen Einführung von amfori BSCI im Jahr 2003 führte. Im Laufe der Zeit hat sich der Ansatz von HEMA auf die Bereiche Umwelt und Unternehmensführung ausgeweitet und eine umfassende ESG-Strategie entwickelt.
„Wir sehen ESG Risk management als einen kontinuierlichen Prozess“, erklärt ein Vertreter von HEMA. „Es geht darum, Risiken in unserer gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren, zu bewerten und abzumildern, wobei Transparenz, Zusammenarbeit und datengestützte Entscheidungsfindung im Mittelpunkt stehen.“
Der ESG-Rahmen von HEMA ist so konzipiert, dass er sich mit den sich ändernden regulatorischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Stakeholder weiterentwickelt. Das Unternehmen überwacht aktiv Risiken, bindet Lieferanten und andere Stakeholder ein und nutzt Daten, um gezielte Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere in Bereichen wie CO₂-Reduzierung und Transparenz in der Lieferkette.
Die amfori Partnerschaft: Ein zweigleisiger Ansatz für ESG
Die Partnerschaft zwischen HEMA und amfori begann 2003 mit der Einführung von amfori BSCI, um die sozialen Bedingungen in den Lieferketten des Unternehmens zu verbessern, insbesondere im Textilsektor. In den letzten Jahren hat HEMA seine Nutzung von amfori-Lösungen durch die Einführung von amfori BEPI zur Stärkung der ökologischen Sorgfaltspflicht erweitert.
„amfori BSCI hat uns geholfen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, aber als unser Verständnis von Nachhaltigkeit reifte, brauchten wir detailliertere Daten über die Umweltauswirkungen“, sagt ein Sprecher von HEMA. „amfori BEPI ergänzt jetzt amfori BSCI und ermöglicht es uns, unseren ökologischen Fußabdruck effektiver zu verwalten.“
Zusammen unterstützen diese Lösungen den breiteren ESG-Ansatz von HEMA, der es dem Unternehmen ermöglicht, die Leistung seiner Lieferanten zu bewerten, risikoreiche Bereiche zu identifizieren und gezielte Verbesserungspläne umzusetzen.
Einbindung von Suppliern: Fortschritte und Herausforderungen
Die Lieferanten von HEMA, insbesondere im Textilsektor, sind im Allgemeinen mit amfori vertraut und reagieren positiv auf die Tools. Im Hardware-Sektor ist die Akzeptanz langsamer und es gibt einige Widerstände, obwohl die meisten Partner zur Zusammenarbeit bereit sind. In der Lebensmittelbranche ist amfori nicht weit verbreitet, und HEMA sucht weiterhin nach Möglichkeiten, das Engagement zu erhöhen.
Eine bemerkenswerte Verbesserung war der deutliche Anstieg des Prozentsatzes der Geschäftspartner, die die Selbsteinschätzung ausfüllen. Dies hat den Grundstein für gezieltere Folgemaßnahmen und eine verbesserte Transparenz in der gesamten supply chain gelegt.
Messbare Wirkung: Datengesteuerte ESG-Leistung
HEMA hat seine ESG-Leistung messbar verbessert, insbesondere bei der Einbindung von Lieferanten und der Identifizierung von Risiken. Der Anstieg der abgeschlossenen Selbsteinschätzungen hat eine effektivere Prüfung und die Entwicklung von CO₂-Reduktionsplänen für Hochrisikolieferanten ermöglicht.
„Die Tools von amfori haben uns geholfen, unsere ESG-Bemühungen zu strukturieren und zu erweitern“, so das Unternehmen. „Wir sind jetzt in der Lage, fundiertere Entscheidungen zu treffen und proaktive Schritte in Richtung Nachhaltigkeit zu unternehmen.“
Blick in die Zukunft: Erweiterung der Reichweite und Vertiefung der Erkenntnisse
Die nächsten Schritte von HEMA umfassen die Vertiefung seines risikobasierten Ansatzes durch die Prüfung der gesammelten Daten und die Entwicklung maßgeschneiderter CO₂-Reduktionspläne. Das Unternehmen möchte auch die Reichweite der amfori-Lösungen in Sektoren wie Lebensmittel und Hardware ausweiten, wo die Akzeptanz noch begrenzt ist.
„Wir würden die Unterstützung von amfori bei der Verbesserung der Datenintegrationsfähigkeiten sehr schätzen“, sagt ein Vertreter von HEMA. „Mehr verwertbare Erkenntnisse werden uns helfen, sinnvolle Veränderungen voranzutreiben.“
Aufbau von Kapazitäten: Befähigung von Teams und Lieferanten
Das amfori Capacity Building Programm und die amfori Academy haben eine wichtige Rolle auf dem Weg von HEMA zur Nachhaltigkeit gespielt. Diese Ressourcen bieten zugängliche, praktische Schulungen, die eine kontinuierliche Verbesserung und Ausrichtung auf ESG-Ziele unterstützen – sowohl für interne Teams als auch für Lieferanten.
„Sie haben uns und unseren Partnern geholfen, die Lösungen zu verstehen und effektiv umzusetzen“, sagt HEMA. „Es geht darum, Wissen aufzubauen und eine Kultur der Verantwortung zu fördern.“