Vereinfachung und Wirkung des Omnibus I: Die Industrie fordert von der EU Rechtssicherheit

Vereinfachung und Wirkung des Omnibus I: Die Industrie fordert von der EU Rechtssicherheit

6. November 2025 – Wir nähern uns dem Ende eines einjährigen Prozesses zur Vereinfachung der bestehenden EU-Vorschriften zur Nachhaltigkeitsprüfung und -berichterstattung und schließen uns dem jüngsten Aufruf der politischen Führer der EU an, das Omnibus-I-Paket zur Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen und zur Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen zügig abzuschließen und zu verabschieden. Unternehmen brauchen Rechtssicherheit, um effektiv arbeiten zu können.

Wir begrüßen, dass der Europäische Rat den Schwerpunkt auf die Wahrung der Vorhersehbarkeit, der politischen Ziele, der hohen Standards und der Integrität des Binnenmarktes legt und gleichzeitig die Bemühungen um eine Vereinfachung der rechtlichen Rahmenbedingungen vorantreibt. Wir sind der Ansicht, dass der Kompromissvorschlag des JURI-Ausschusses des Europäischen Parlaments zum Omnibus in diesem Stadium des Prozesses den tragfähigsten Ansatz für die wichtigsten Aspekte der Vereinfachung der Nachhaltigkeitsvorschriften darstellt. Wir unterstützen die Aufnahme eines vollwertigen risikobasierten Ansatzes, der die Anstrengungen der Unternehmen auf die schwerwiegendsten und wahrscheinlichsten Risiken konzentriert und die Wirkung über das Ankreuzen von Kästchen stellt, in Kombination mit klaren Bestimmungen, die klarstellen, dass die Durchsetzung Unternehmen nicht für Schäden bestraft, die aus Auswirkungen resultieren, die nicht nach einem angemessenen risikobasierten Priorisierungsprozess priorisiert wurden.

Wir ermutigen das Europäische Parlament, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um den Kompromiss auf stabile Weise zu sichernund den Weg für einen rechtzeitigen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zu ebnen. Dies wird die rechtzeitige Fertigstellung der begleitenden Leitlinien ermöglichen und sicherstellen, dass die neuen Regeln effektiv umgesetzt werden können.

Wir freuen uns dann auf einen effizienten und konstruktiven Trilog-Prozess, der die Rechtssicherheit schafft, auf die alle Unternehmen, die sich zu verantwortungsvollem Geschäftsgebaren verpflichtet haben, warten, und der die Möglichkeit bietet, verbleibende Fragen auf technischer Ebene zu klären, z.B. zum Informationsfluss in der supply chain. Wir sind bereit, die Ergebnisse umzusetzen und uns auch in den kommenden Jahren mit den EU-Institutionen für die wirksame Umsetzung dieser wichtigen Rechtsvorschriften einzusetzen.

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