Die ersten Schritte zum Aufbau nachhaltiger und widerstandsfähiger supply chains
Letztes Jahr machte eine der bekanntesten Technologiemarken der Welt Schlagzeilen, weil sie seltene Erden bezog, die mit Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht wurden. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen seine Investitionen in Recycling-Technologien und die Transparenz der Lieferkette erhöht – ein dringender Schritt, um ESG-Risiken zu managen.
Aber dies ist kein Einzelfall. Von Klimakatastrophen und politischen Unruhen bis hin zu technologischen Störungen und globalen Pandemien – Supply Chains sind unter Beschuss. In dieser unbeständigen Landschaft ist ein reaktives Risk management nicht nur veraltet, sondern auch teuer. Unternehmen, die warten, bis sie reagieren, zahlen oft den Preis in Form von Umsatzeinbußen, gebrochenem Vertrauen und operativem Chaos.
Was macht also einige Unternehmen widerstandsfähig gegenüber Schocks in der supply chain, während andere Schwierigkeiten haben, mitzuhalten?
Reaktive Strategien klingen für Unternehmen zwar oft verlockend, da sie auf den ersten Blick billiger erscheinen, können aber aufgrund von Unterbrechungen, Verzögerungen und potenziellen Reputationsschäden zu deutlich höheren Kosten führen. Angesichts der Vielzahl von Störungen in der supply chain und der zunehmenden globalen Instabilität können es sich Unternehmen nicht mehr leisten, abzuwarten. Sie müssen ein proaktives Risk management einführen. Das ist nicht nur langfristig kosteneffizienter, sondern bringt sie auch auf den Weg, die Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit ihrer supply chain zu stärken.
Was bedeutet das in der Praxis?
Bei einem reaktiven Ansatz für das Risk management der supply chain gehen die Unternehmen die Probleme an, sobald sie auftreten. So würde ein Hersteller, der einen plötzlichen Engpass bei einer kritischen Komponente erlebt, wahrscheinlich einen Aufpreis zahlen, um eine begrenzte Versorgung aus einer alternativen Quelle zu sichern. Bei einem proaktiven Risikomanagement für die Supply Chain könnten sie potenzielle Risiken erkennen und abmildern, bevor sie sich auf ihre Lieferketten auswirken.
Dieses Beispiel ist eines von Tausenden von ESG-Risiken, die eine globale supply chain betreffen können. Vor allem aber zeigt es die Notwendigkeit, eine langfristige Strategie zu entwickeln, um Risiken effektiv zu vermeiden und zu managen.
Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung im nachhaltigen Handel unterstützt amfori Unternehmen bei ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit und mildert gleichzeitig Störungen in der supply chain.
Das E-Book“The risk management playbook: Die ersten Schritte zum Aufbau nachhaltiger und widerstandsfähiger Lieferketten” soll Fachleuten aus den Bereichen Beschaffung, Supply Chain und Nachhaltigkeit dabei helfen, die wachsende Komplexität der Risiken in der Lieferkette zu verstehen und das Risk management mit Leichtigkeit zu steuern.
In diesem E-Book werden Sie entdecken:
- Ein praktischer, datengesteuerter Ansatz für Supply chain Risk management und Sustainability
- Fünf wesentliche Schritte, um von einem reaktiven zu einem proaktiven Risikomanagement zu gelangen: Supply chain mapping, Risikobewertung, Risikoverifizierung, Schadensbegrenzung und -behebung sowie Nachhaltigkeitsberichte
- Wie Sie ESG-Risiken erkennen, bevor sie eskalieren, und langfristige Widerstandsfähigkeit aufbauen
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